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Tierschutz – Tierleid

Wo fängt der Tierschutz und wo hört er auf? Wann sollte ein Tier erlöst werden? Das ist alles nicht so einfach wie man glauben könnte.

Auf einem Antitierbenutzungshof in Süddeutschland wurde eine Kaltblutstute mit dem Namen Sissi aufgenommen die wegen einer Arthrose geschlachtet werden sollte. Eine Arthrose ist allerdings kein Grund ein Pferd gleich aufzugeben. Durch einen fehlgeleiteten Nerv verkürzten sich aber dann die Bänder und Sehnen was zur Folge hatte das ein Bein von Sissi ab dem Fesselgelenk nach Hinten hochgezogen wurde. Pferde sind Fluchttiere und Sissi war ein Kaltblutstute, was das für solch ein Tier dann Bedeutet sollte jedem klar sein. Für Sissi bedeutete das meiner Meinung nach nur eines, Leiden!

So versuchte man mit alternativen Behandlungsmethoden, wie z.B. Massagen, Akupunktur, Wärmebehandlung etc. Sissi zu helfen. Der Erfolg blieb aus und die Situation wurde sogar schlimmer. Selbst ein orthopädisches Hufeisen machte es nicht besser.

So entschied man sich für eine Operation, es sollte eine Beinprothese / Orthese her. Laut den Untersuchungen in einer Tierklinik käme so eine Operation aber für Sissi nicht in Frage. Also entschied man sich dafür das Bein zu versteifen. Bei einer Versteifung würde das Bein in eine Position gebracht werden in der Sissi stehen und laufen könnte. Stehen ja aber laufen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Die Operation wurde am 11. August durchgeführt, bis zum 21. August sah es wohl so aus also würde sich Sissi erholen. Am 23. August ist sie allerdings leider in der Klinik gestorben.
Der Knochen ist am versteiften Fesselgelenk gebrochen da er wohl nicht nicht nötige Stabilität der Versteifung standzuhalten. Schrauben die eine Metallplatte am Gelenk fixiert hatten haben sich durch einen gelöst.

Was nun folgte kann man ich wohl denken, nach diversen Untersuchungen und Röntgenbildern wurde das ganze Ausmaß sichtbar und man entschied sich Sissi zu erlösen.

Ich habe in den letzten Jahren mehr als einmal Situationen erlebt in denen es darum ging ob man ein Pferd erlösen oder es weiteren Behandlungen unterziehen sollte und es ist nicht einfach so was zu entscheiden. Es kommt natürlich auf verschiedene Faktoren an. Die Vorgeschichte, den allgemeinen Gesundheitszustand, Behandlungsmethoden usw. usw. usw. Nochmal, Pferde sind Fluchttiere. Es liegt in ihrer Natur je nach Begebenheit zu flüchten.

Was Sissi angeht bin ich davon überzeugt, das es besser gewesen wäre sie frühzeitig von ihrem Leiden zu erlösen. Natürlich ist es nicht einfach aber es geht immerhin einzig und allein um das Tier und nicht um den Menschen und seine Ignoranz.
Selbst jemand mit wenig Erfahrung hätte hier gewusst was besser für Sissi gewesen wäre und sie nicht erst dem unnötigen Stress der vielen Untersuchungen und der Operation ausgesetzt aber das ist nur meine Meinung, wer möchte kann auf den folgenden Link klicken und sich das ganze mal genau durchlesen und sich dann ein eigenes Urteil bilden.

http://www.antitierbenutzungshof.de/helfen/sissi.html

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So war das Sommerfest 2011

Gestern haben wir das 4. Sommerfest vom Tierschutzverein Kreis Aachen e.V. veranstaltet.

Der Tag fing allerdings alles andere als gut an, es hat geregnet und zwar kräftig. Bei den letzten Vorbereitungen wurden alle ziemlich nass und es sah so als als würde sich das Wetter nicht bessern aber pünktlich zum Beginn ließ sich die Sonne dann doch blicken und die Besucher kamen.

Trotz Werbung waren es aber leider nicht so viele wie wir uns erhofft haben, da ausgerechnet ein hiesiger Zeitungsverlag nichts über das Sommerfest schreiben wollte. Es wurden zwar Flyer verteilt und im Netz konnte man auf zahlreichen Seiten was dazu lesen aber die meisten schauen halt doch lieber morgens in ihre Zeitung.

Nun ja was soll man machen? Die Entscheidung des Verlags konnte niemand nachvollziehen, schon gar nicht wenn man bedenkt was sonst alles für ein Quatsch gedruckt wird.

Auch wenn das Sommerfest nicht ganz so erfolgreich war wie in den vergangenen Jahren hat es wieder viel Spaß gemacht und die Besucher die vorbeigekommen sind waren auch recht lang bei uns. Einer der Pflegekater hat kurzfristig ein neues Zuhause gefunden was alle sehr gefreut hat da er es mit seinen vorherigen Menschen nicht unbedingt leicht hatte, hoffentlich kann er jetzt bei seinen neuen Menschen bleiben.

Unser Pony Pauli hat gleich 2 Paten bekommen, kein Wunder wer ihn kennt würde ihn am liebsten mit zu sich nach Hause nehmen.

Alles in allem können wir aber zufrieden sein und wir freuen uns schon auf das nächste Sommerfest. Allen Besuchen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für euer Erscheinen und eure Unterstützung.

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Sea Life Oberhausen

Heute waren wir im Sea Life in Oberhausen.

Wer es nicht kennt kann sich ja mal die Homepage anschauen → http://www.visitsealife.com/Oberhausen/

Nach Betreten des Sea Lifes wird man gebeten sich vor eine Wand zu stellen wo man fotografiert wird während des Rundgangs kann man sich das Bild abholen, allerdings für satte 6,50 Euro aber nun gut wenn schon denn schon.

Der Rundgang selbst führt einen durch die verschiedensten Unterwasserwelten wo man Tiere zu sehen bekommt die man sonst nicht unbedingt zu Gesicht bekommen. Etliche Haie, nicht übermäßig groß aber dennoch sehr beeindruckend, gleiches gilt für Rochen, Seeigel, Seesterne, Seepferdchen, riesige Krabben usw. usw. usw. und das alles durch eine mal gerade 10 cm dicke Scheibe.

Wer möchte kann sich z.B. Fütterungen anschauen oder in einem interaktivem Berührungsbecken auf Tuchfühlung mit einigen der kleineren Tiere gehen. Es sind überall Infotafeln zu sehen und Boxen aufgestellt wo man sehr viel informatives über die Meeresbewohner erfahren kann.

Näher wird man solchen Tieren wohl kaum kommen, es sein dann man taucht in ihrer natürlichen Umgebung. Mich hat die Vielzahl der verschiedensten Tiere sehr beeindruckt.

Nun kommt das weniger schöne, die Gänge sind sehr eng und die Temperatur ist recht hoch und selbst wenn man sich einigermaßen Zeit läßt ist man in ca. 3 bis 4 Stunden durch, meiner Meinung nach recht kurz. Für leibliches Wohl wird im Haus eigenem Restaurant gesorgt aber aufgepasst günstig ist es nicht unbedingt also entweder genügend Geld mitnehmen, was eigenes mitbringen oder vorher / nachher gegenüber im Mc D essen. ;)

Alles in allem kann ich es jedem empfehlen dort mal hin zu fahren und es selbst zu erleben, es macht wirklich Spaß mal für einen Tag abzutauchen.

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Das 4. Sommerfest vom Tierschutzverein Kreis Aachen e.V.

Es ist wieder so weit unser Sommerfest steht vor der Tür. Am 21. August von 11:00 – 17:00 Uhr findet das jährliche Sommerfest auf dem Gnadenhof in der Spinnereistraße in Stolberg statt.

Auch in diesem Jahr ist für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt, es gibt Kaffee und kalte Getränke, selbstgebackenen Kuchen, belegte Brötchen.

Jeder der sich über die Arbeit des Tierschutzvereins informieren möchte ist herzlich Eingeladen. Es gibt Führungen bei denen man sich das Gelände des Gnadenhofs anschauen kann und selbstverständlich kann man auch unsere Tiere kennenlernen.

Wir würden uns sehr darüber freuen neue Mitglieder und neue Paten für unsere vierbeinigen Gandenhofbewohner zu gewinnen.

Also wir sehen uns am 21. August von 11:00 – 17:00 Uhr auf dem Gnadenhof des Tierschutzvereins Kreis Aachen e.V in Stolberg.

Weitere Infos in kürze auf www.tierschutzverein-kreis-aachen.de

Parkplätze gibt es am „Fressnapf“ Prattelsackstraße oder Gewerbegebiet Hamm-Mühle. Einfahrt über Sebastianusstraße, an der Kirche links abbiegen. Fußweg zur Spinnereistraße 5 Minuten, einfach den Schildern folgen.

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Neuigkeiten vom Gnadenhof

Am vergangenem Montag gab es Zuwachs auf dem Gnadenhof. Delana, eine ca. 20 jährige Stute ist eingezogen. Sie kommt aus der gleichen untragbaren Haltung wie Marisa.

Sie hat im linken Kniegelenk eine fortgeschrittene Arthrose welche nicht wirklich zu behandeln ist und das war wohl auch der „Grund“ weshalb sie ihr Leben „verwirkt“ hat und zum Schlachter gekommen ist. Einige ihrer Zähne hatten sehr scharfe Haken was ihr bei der Futteraufnahme Probleme bereitete, ein untrügliches Zeichen das man sich wohl über einen sehr langen Zeitraum nicht darum gekümmert hat.

Mittlerweile sind die Zähne aber wieder in Ordnung und mit dem Knie hat sie soweit keine Probleme so das sie voller Energie und Lebensfreude steckt und so sollte es ja auch sein.

Delana
[Foto: Delana, aufgenommen am 06-07-2011]

Eine Macke hat sie aber dann noch, seit dem sie bei uns ist läßt unseren Gitano keine einzige Sekunde in Ruhe, eine Klette ist nichts dagegen. Er kann nicht in Ruhe sein Futter aufnehmen geschweige irgendwo hingehen ohne das sie dabei ist und das, so hatte ich gestern den Eindruck, stört ihn gewaltig. Baska, unsere andere Stute, ist ebenfalls völlig durch den Wind aber leider nicht aus Freude, sie verweigert das Futter und ist alles andere als gut drauf. Wir hoffen sehr das dies nur eine Phase ist und sich in den nächsten Tagen legt.

Und noch was neues zu Marisa. Wie Berichtet war Marisa als sie zu uns kam völlig abgemagert und das Fell war eine einzige Katastrophe, nach dem wir sie ca. 2 ½ Monate aufgepeppelt haben ist sie ja dann in den Schwarzwald gekommen und es geht immer weiter Bergauf. Sie ist kaum wieder zu erkennen, das Fell sieht richtig toll aus und Marisa selbst geht es fantastisch. Ein paar Kilos kann sie noch vertragen aber das kommt auch noch.

Marisa ist ein weiteres Beispiel dafür das sich Tierschutzarbeit lohnt. Aktuelle Bilder findet ihr auf der Seite des Tierschutzvereins.

–UPDATE 09-07-2011–
Das ging schneller als ich erwartet hatte. Seit Donnerstag Abend hat das durcheinander hat ein Ende, Delana läßt Gitano wieder in Ruhe und Baska hat sich auch beruhigt und frisst wieder. Alles 3 machen einen ruhigen und ausgelichenen Eindruck und das wichtigste ist, sie vertragen sich. Das macht unsere Arbeit leichter und ist natürlich für die Pferde auch wesentlich besser.

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Der neue ist da

Seit dem 27. Mai Cara nun bei uns auf dem Gnadenhof. Cara ist ein 8 jähriger Hammel der ist faustdick hinter den Ohren hat. Er ist nach seiner Geburt nicht von der Mutter angenommen worden und hat bis vor kurzem sein ganzes Leben bei einer Frau verbracht die ihn liebevoll versorgt hat.

Nun ist es so das sie sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um ihm kümmern kann und somit haben wir ein Schaf mehr. Leider hat es auch Nachteile ein Schaf als eine Art Haustier zu halten.

Cara
[Foto: Cara, aufgenommen am 11-06-2011]

Als er zu uns kam sah er zum ersten Mal ein intakte Schafherde, Pferde, und vieles mehr. All das war ihm völlig unbekannt. Wir haben deshalb noch einiges an Arbeit mit ihm vor uns. Das große Problem ist das er „bockt“ uns zwar kräftig. Wenn er will kann er einen erwachsenen Menschen ohne sich anstrengen zu müssen von den Beinen holen, was äußerst schmerzhaft sein kann. Wir versuchen natürlich ihm das jetzt abzugewöhnen, einfach wird das nicht sein Verhalten zu ändern aber da kann das Tier ja nun mal nicht für. Also abwarten und das beste hoffen.

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Erste Hilfe bei Pferden

Was tun wenn man mit Pferden arbeitet und ein Notfall eintritt?
Das wurde uns Heute auf dem Gnadenhof erklärt bzw. gezeigt. Nun bin ich schon 5 Jahre dabei und einiges kannte ich bereits, anderes wiederum nicht.

Wusstet ihr z.B. das die Herzfrequenz eines Pferdes bei 15 – 40 Schlägen pro Minute liegt? Ich nicht, also mal wieder was dazu gelernt.

Was wurde uns noch gezeigt? Wie man bei Pferden richtig Fieber misst, wo man den Puls fühlen kann, wie man Hufe richtig auskratzt, etc.

Das erkennen von Anzeichen bei einer Kolik oder einer Schlundverstopfung usw. und was man dagegen tun kann bis der Tierarzt eintrifft. Es wurde auch über verschiedene Arten von Hufrehe gesprochen und was man im Fall eines Befalls machen kann.

Alles in allem sehr interessant und auch sehr wichtig wenn man mit Pferden oder Pony zu tun hat. Ich werde mir das ganze mal in schriftlicher Forum zukommen lassen, es kann ja nicht Schaden sich das hin und wieder mal anzuschauen.